DMV-TCC: Bellof-Pokal im Rahmen der DMV-TCC-Serie
Stefan Näglers Mentor im Automobilsport ist Andre Krumbach aus Eschweiler.  Krumbach, der Mann mit dem Einsatzteam ist Porsche-Spezialist. Anfang 40 Jahre jung, kümmert er ich seit längerer Zeit um den weiteren Aufbau der Automobilsport-Karriere seines Clubkollegen Stefan Nägler. Der  ist 22 Jahre jung und stammt aus dem benachbarten Stollberg. Sternzeichen  „Jungfrau“ und „Schütze“ passt gut zusammen. Das merkt man auf der Rennstrecke auch deutlich. Begannen beide doch in der DMV-TCC-Saison 2013 beim ersten Rennwochenende in Hockenheim nicht irgendwo im Feld, sondern man platzierte sich mit 2 astreinen Klassensiegen in der Kl.4 auf einem Porsche 996 GT3 aus der Entwicklung von Krumbachs Firma KRS-ATZ Motorsport vorne in der Tabelle der Serie. Das galt auch für den Hockenheim-Pokal des Jahres. Etwas abseits vom Trubel arbeitete man gezielt und engagiert  am Einsatz-Porsche.
Stefan Nägler (li.) erhält den Bellof Pokal 2013
 
Und das blieb in der Saison auch so. Stefan Nägler hatte  die Gegner aus der Schweiz, Österreich und Deutschland immer im Griff. Egal ob auf den deutschen Strecken, in Österreich, der Slowakei, Dijon oder Monza. Nur selten gab es mal ein Problem. Techniker Nägler ist nicht sehr groß und nicht sehr schwer. „Das war bereits im Kartsport von Vorteil“, so sein Förderer Krumbach. Im Kart kassierte der Stollberger Industiemechaniker Nägler manchen Sieg. Auf der Kartstrecke war es auch wo sich Andre Krumbach und Stafan Nägler näher kennen lernten. Im Kart hält sich Stefan Nägler bis heute fit. Das Kart ist ein exzellentes Trainingsfeld für jeden Automobilsportler, weis er zu berichten. Für Stefan ging es vom Kart dann  im VW-Käfer-Cup weiter. Danach folgte der Umstieg in den Porsche 996 GT3. Auch das wie der Käfer bereits ein Heckmotor-GT-Wagen.  Die Auszeichnung mit dem „Stefan Bellof Pokal 2013“ im Rahmen der DMV-TCC-Ehrung in Hockenheim durch die Manager Müller und Hoffmann bildete ein besonderes Highlight am Ende der laufenden Rennsaison.Diese Ehrung ging in der Vergangenheit bereits an den heutigen Schweizer GT-Mastersfahrer Jürg Aeberhard, an Carsten Tilke, den Sohn des Rennstreckenbauers Hermann Tilke, die aufstrebende Schwedin Michaela Kottulinski-Ahlin, Christian Land, Robin "C" oder den Dänen Roland Poulsen. Der Pokal motiviert auf alle Fälle.
 
Wie es 2014 weiter geht ist noch nicht bekannt. Man ist dabei sich mit Förderern abzustimmen. Das geht nicht von heute auf morgen. Doch in der DMV-TCC und bei Langstreckeneinsätzen dürfte man das schnelle „K&N-Duo“ sicher auch 2014 bei vielen Rennen am Start erleben. Erfolgreich, versteht sich, denn „Motorsport ist unser Leben“, so beide wie aus einem Munde.

Text/Foto: HTS

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