Drei Ex-Bellof-Pokal-Sieger in Hockenheim am Start
In der Division 1 für die Klassen bis 2l, 3,25l, 3,5l, SEAT-Supercopa und Gr. A, H, und F haben mit der Start-Nr.1, dem amtierenden Meister Frank Schreiner, einen klaren Favoriten am Start. Aber die Kollegen Krumbach/Nägler und Melkus-Werkspilot Chris Vogler werden natürlich die einmalige Chance auf eine Gesamtsieg nicht ungenutzt vorbei ziehen lassen. In den Klassen dürften die Fahrer Marc Roth (CH), Lars Pergande (UHSport-EU-Champion 2012), Udo Zink und der Serien-Routinier Jaromir Stadler (CZE) die Favoriten sein.
Und in der großen Division 2? Da gibt es mit dem Dänen Jörgen Hansen, dem Tabellenführer vom Saisonbeginn, "Maximilian Stein" (LUX) und Gerhard Ludwig bis 4 L Hubraum gleich drei schnelle Heros . Kann Theo Herlitschka, der Seriendritte von 2008 sich bei den 997er Porsches seine Mitbewerber vom Hals halten? Der Mann ist schließlich ein ausgefuchster Routinier. In der Cup-Klasse der neueren 997er Porsche ist es der Gesamtzweite der Serie, Martin Dechent, der sich bisher gegen die schnellen Langerbrüder durchsetzen konnte. Vorjahresvizemeister Christof Langer wird von mal zu mal schneller.
Bellof-Pokal-Sieger Aeberhard
Foto: HTS

Wird er in Hockenheim noch eine "Schippe drauf legen " können? Die GT3-Klasse umfasst das stärkste Fahrerfeld beim Finale. Tabellenführer Jürgen Bender auf einer Callaway-Corvette von Callaway-Copetition und eingesetzt vom Team Sportwagenschmiede hat mit Modellen von Mercedes, Lamborghini, Ferrari, Porsche, Audi, Ford und weiteren Corvetten Schwerstarbeit zu leisten. Die beiden Ex-Bellof-Pokal-Gewinner Robin "C" (Chrzanowski) und Christian Land werden eben so harte Gegner für Bender sein wie die Corvette-Piloten jo Klüber und Gerd Beisel. Und dann ist da noch das große Fragezeichen hinter dem zweimaligen Ex-Champion Hans Christian Zink (Prosperia UHC Speed-Audi R8 LMS). Kann der Ex-BMW-Mann nun auf Audi für eine Überraschung sorgen? Die Gleiche Frage stellt sich bei den Stucky-Brüdern und bei Heinz Bert Wolters. Wenn das Feld geschlossen in die erste Kurve schießt, dann wird sich Streckensprecherlegende Klaus Lambert sicher weit vor beugen und stimmlich explodieren. Wer geht als Erster in die erste Kurve? Kommen alle heil durch? Wo fahren die Frontrunner der Serie im Pulk? Und was ist mit "Gesamtsieg"? Da sollten nach menschlichem Ermessen die Schweizer Edy Kamm und der dreimalige Bellof-Pokal-Gewinner Jürg Aeberhard das Heft fest in Händen halten - "Schweizer Doppelerfolg mit 4 Händen", so ein DMV-TCC-Mitstreiter dieser Tage im Gespräch. Ihre Klasse können beide gewinnen. Jürg Aeberhard im Porsche GT2 bis 3,8 L Hubraum gegen die Kollegen Albert Kierdorf (der Blitzstarter) und Jürgen Schlager und Edy Kamm (Audi A4 DTM 04) kann die KL-E1, die nach oben offene Klasse, gegen den Werks KTM-Audi-Turbo gewinnen. Trotz der weniger strömungsgünstigen Karosse holte KTM-Mann Reinhard Kofler (A) in Hockenheim bereits im Frühjahr ein Podium. Der Österreicher ist eben doch ein echter "Hinlanger."

Text: HTS

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