Sieg in Monza ist das Ziel für Markus Pommer
Markus Pommer (21) aus Erlenbach kann beruhigt nach Monza reisen. Vor dem Finale der internationalen FIA-Formel-2-Meisterschaft hat der junge Student noch ein Training in einer Fahrsimulation absolviert. „Mein Eindruck unmittelbar danach ist das der Test sehr Aufschlussreich und eine echte Hilfe war“, so Markus Pommer. In der für ihn ersten Simulation ging es für den derzeit 3. Der Formel-2-Meisterschaft darum, den Kurs von Monza kennen zu lernen. Dazu galt es einen Zeitvergleich zu erfolgreichen Fahrern die eine solche Form der Simulation bereits absolviert haben, anzustellen. Nach den Angaben der Betreiber der Anlage war Markus Pommer gleich schnell wie die Besten in den Tests zuvor. Aus dem Stand solche Zeiten in der Simulation zu schaffen bestätigt das Talent des jungen Unterländers  einmal mehr sehr deutlich. „Der Test hat mir bestätigt. das neue Strecken für mich nicht das Problem darstellen“, so Pommer nach dem Sprung ins „kalte Wasser“ der Rennsimulation.
Markus Pommer
Wie hätte Stefan Bellof es so treffend formuliert: "Strecke anschauen, Gas geben und ganz flott ne' Spitzenzeit kommen lassen", dabei hätte er schallend gelacht. Das habe ich persönlich oft genug erleben können. Und so machte er es dann auch immer, egal wo. Beim Finale am kommenden Wochenende wird in Monza am Samstag und am Sonntag je ein Meisterschaftslauf ausgetragen. Maximal 50 Zähler kann der Sieger beider Rennen noch einfahren. An der Tabelle ist zu erkennen, dass damit nur noch 4 Fahrer Meisterschaftschancen haben.
„Um den Titel noch zu erringen müsste ich beide Rennen in Monza gewinnen. Nicht völlig unmöglich aber auch nicht sehr wahrscheinlich“, so der coole Rechner Markus Pommer. Auch sind noch Streichresultate zu berücksichtigen. Das beste Ziel für ihn ist es in Monza auf Sieg zu fahren. „Daran kann ich arbeiten“, so der Junior. „Die anderen Resultate der Mitbewerber habe ich ja selber nicht in der Hand“.
Betrachtet man die Resultate der Frontrunner, dann ist es Sinnvoll den 2 der Tabelle, den Schweizer Matheo Tuscher ins Visier zu nehmen. Ihn vom Ehrenplatz zu verdrängen wäre im legendären „Königlichen Park von Monza“ eine tolle Leistung.
Wie formulierte es ein Rennsportkenner vor einigen Wochen so treffend. „Der Markus hat in der Formel-2 wesentlich besser ernten können, als zuvor in der kleinere Klasse Formel-3. Drei erkämpfte Siege auf seinem Williams-Audi-Turbo sprechen für sich.“ Das gibt zu denken. In der Formel-1 darf man nicht frei testen. Dort sind junge Talente gefragt die alle Kurse schnell aufsaugen. Markus Pommer ist ein solcher Fahrer. Das wissen auch seine Fördere Alexander Altvater und Markus Lindenthal vom Team Live-Strip.com ganz genau. Markus ist aus dem harten Holz geschnitzt, aus dem die Profis sind.

Text: HTS

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