Das EU-Cup-Finale

Der 13. und 14. DMV-TCC Lauf auf der ehemaligen Grand Prix Rennstrecke in Dijon (F) wurde erneut überlegen von dem jungen Schweizer Jürg Aeberhard (25) gewonnen. Damit sicherte sich der Porschefahrer und dreimalige Bellof-Pokal-Sieger den EU-Cup-2011. "Im Kampf um den Titel konnte ich 7 Gesamtsiege einfahren. Nur in Oschersleben gelang es Sascha (Bert) einen Gesamtsieg zu holen", so ein überlegener EU-Titelgewinner Jürg Aeberhard in Dijon nach den beiden Rennen. "Ein klarer Start-Ziel-Erfolg in der EU-Cup-Serie für unseren Freund Jürg Aeberhard aus der Schweiz", so Promoter Hoffmann in Dijon. Die Verfolger Frank Schreiner und Jürgen Bender landeten auf den Plätzen 2 und 3. Frank Schreiner ackerte sich in der Tabelle von Platz 9 über Rang 5 auf den 3. Tabellenplatz und schließlich den 2. Schlussrang vor.

www.auto-rennsport.de - Jürgen Holzer

Doch zurück zum Raceweekend nach Dijon. Wie erwartet gelang es Aeberhard‘s Landsmann und Partner aus der 1. Startreihe, Karl Renz aus Basel, auf seinem bärenstarken Porsche RSR den 2. Rang im ersten Rennen des Tages, dem 13. der Saison, zu holen. Als Gaststarter der DMV-TCC Serie konnte Renz jedoch nicht für de EU-Cup punkten. Aber auch er markierte eine Bestmarke in Dijon. Karl Renz liegt nach den Rennen in Frankreich auf Platz 1 der Winterserie 11/12 im DMV-Meisterschaftspaket von UHSport-Manager Gerd Hoffmann. Überaus spannend ging es in Dijon im Kampf um den 3. Gesamtrang in beiden Rennen zu. Dort wurde nicht nur jeweils um den begehrten 3. Gesamtrang gefightet, sondern zum letzten Mal in der Saison um Punkte zum EU-Cup. Jo Klüber setzte sich hinter Jürg Aeberhard ebenfalls durch. Das gab noch mal 14 Zähler in der Tabelle und bedeutete Platz 10 in der EU-Cup-Schlussabrechnung für den Callaway-Corvette-Fahrer aus Hessen. Durch die Gesamtränge 2 und 4 in Dijon gelang es Jürgen Bender im Kampf um den EU-Cup am Ende noch auf Platz 3 hinter Aeberhard und DMV-TCC-Frontmann Frank Schreiner zu fahren. Die beiden Ersten in der Meisterschaftstabelle, Aeberhard und Schreiner haben bei allen 8 Wertungsläufen punkten können. Bender dagegen als Tabellen-3. Verbuchte in Most einen Nuller nach einem Bruch seiner Kupplung. Würde man dem Neckarsulmer noch einmal 7 Punkte wie im ersten Rennlauf dazu addieren, dann wäre er auf Platz 2 der Tabelle gelandet. Aber „hätte, wäre, wenn“ zählt am Ende nicht. Ein Schweizer und 2 Deutsche landeten am Ende ganz vorne in der EU-Cup-Tabelle-2011. "Ein harter Fight wurde in Dijon mit dem 7. Und 8. Wertungslauf entschieden" so Promoter Hoffmann voller Respekt für die Sieger.
Und wie sah es bei den Verfolgern aus? 34 Teams aus 4 Nationen waren zum Titelfight angetreten. Platz 4 erarbeitete sich als bester Tourenwagenfahrer der Heilbronner Christof Langer. Seit Jahren dabei und ein absoluter Routinier in der Serie. Sehr stark auch die Mannschaft Ludwig/Hofmann auf Toyota MR2-Turbo. Als 15. Der Tabelle technisch nicht optimal gerüstet gestartet nistete man sich über Platz 4 und 2 am Ende auf Platz 5 ein. Ein Ausfall kostete entscheidende Punkte. Immer punkten konnten auch die 6. Der Tabelle, Willi und Bellof-Pokal-Gewinner Thomas Reichel auf Porsche 996 GT3. Zwei „Nuller“ in Most verhinderten eine bessere als die 7. Position des Schweizer Klassenkönigs bis 2L Hubraum, Markus Huggle (CH).Je ein Ausfall warfen Bruno Stucky und Harald Tänzler auf die Tabellenränge 8 und 9 zurück. Keine Punkte in Oschersleben für Jo Klüber, einen der Frontmänner in Dijon bedeuteten wie bereits erwähnt am Ende nur Platz 10 vor Adrian Maeder (CH), Edwin Stucky (CH) und dem BMW-V8-Team der Kollegen Wager und Grassl. Ab Position 10 fehlten den Fahrern je 2 Ergebnisse. Man sieht das der „berühmt-berüchtigte Nuller“ jeden Fahrer in der Tabelle weit zurück wirft. Das gilt auch für die Fahrer auf den folgenden Positionen. Martin Dechent, Sandro Merino (CH) und Jo Kreuer gelang es ebenfalls nur mit größtem Einsatz fehlende Punkte aus nicht gefahrenen Rennen bei den restlichen Einsätzen wieder rein zu fahren. Jo Kreuer hatte es dabei besonders schwer. Er konnte seinen Niederländischen Donkervoort-Audi nach einem Unfallschaden mehrere Rennen nicht einsetzen. "Auf einem anderen Wagen hat man aber auf alle Fälle zunächst mal Gewöhnungsprobleme", so der Duisburger. Und er fuhr gleich 2 verschiedene Modelle von Pergande-Motorsport währen sein Donkervoort in Paderborn repariert wurde. "Platz 7 wäre immer möglich gewesen, wenn, ja wenn der Jo immer im Ziel gewesen wäre", so ein Teamtechniker der den Duisburger seit Jahren kennt.
(Text:.HTS)

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