Georg Bellof ehrte Serienpromoter Hoffmann

Ein volles Feld, angereichert durch 4 Profifahrer, in Hockenheim. 50 Nennungen wurden angenommen. “Anfragen gab es noch deutlich mehr“, so Serienpromoter Hoffmann. Dr. Josef Piribauer aus Wien musste im Vorfeld passen. Wichtige Teile am Porsche GT3 fehlten noch. In letzter Minute fertig zur Abreise nach Hockenheim wurde der Däne Joergen Hansen. Im freien Training legte in Hockenheim ein Kabelbrand den Audi R8 des amtierenden Meisters Hans C. Zink lahm. Der Wahlschweizer stieg kurzerhand auf sein BMW-Coupe um. Für den Auftakt qualifizierten sich am Ende ein sattes Feld von 46 Fahrern.

Georg Bellof ließ es sich nicht nehmen vor Beginn der Rennen die Verbindung zu jenem Mann, der die von UHSport gemanagten DMV-TCC-Serie seit 22 Jahren veranstaltet, mit einem Kunstdruck seines unvergessenen Sohnes, des Ex-Formel-1-Fahrers Stefan Bellof zu ehren. Begleitet von Thomas Guthmann und Martin Dettmar überreichte Georg Bellof den Druck an Gerd Hoffmann. Sehr gespannt nahm Georg Bellof anschließend die jungen Starter der DMV-TCC ins Visier. Denn schließlich gilt es am Jahresende ja einmal mehr junge Talente in der Serie zu ehren. Wer wird Nachfolger der zuletzt ausgezeichneten Jürg Aenberhard (CH), Thomas Reichel und Christian Tilke, dem Sohn des legendären Rennstreckendesigners Hermann Tilke, werden?

Die Leistungsdichte nimmt zu in der DMV-TCC-Serie. Profiteams testen häufiger dort ihre Fahrer und Rennwagen vor geplanten ausländischen Top-Einsätzen. Neben Sascha Bert und Heiko Hammel traten in Hockenheim auch Ex-STW-Hero Olli Mayer und der junge Dominik Farnbauer an. Aber auch die GT-Masters-Starter Jürgen Bender, Martin Dechent, Oli Dutt oder Christian Tilke wetzten ihre Waffen zuvor bereits oft in der DMV-Serie. Langstrecken-Hero Olaf Manthey und Ex-DTM-Champion Kurt Thiim (DK) gewann sogar Rennen in Promoter Hoffmanns Serie. Wer sich also mal mit Profis messen möchte. In der DMV-Serie besteht Gelegenheit dazu. Das beflügelte in Hockenheim denn auch einige Titelfighter der DMV-TCC. 3 Fahrern gelang es beim Auftaktrennen alle Sektorenbestzeiten zur persönlichen schnellste Rennrunde zu verschweißen. 100-Meilen-Champion Jürgen Bender auf Porsche, Profi Dominik Farnbauer auf Ferrari und Udo Zink auf BMW. Im 2. Rennen schafften 6 Fahrer den Hattrick. Ex-Champion Pierre von Mentlen (CH) auf seinem SRM-GT, Procar-Champion Roland Hertner (GT3) und der König der 2L-Klasse Lothar Moll auf FIAT. Dazu die Kollegen Nowak, Lendzian und Bliss, auch der mit viel Biss unterwegs.

In Rennen 1 das Unglaubliche. Eingang Motodrom berührte Hans Christian Zink in Runde 9 den Tschechen Hes, stieg auf, geriet links von der Strecke und überschlug sich mehrfach. Der Wahlschweizer kam mit dem Schrecken davon. Hes konnte noch reparieren. Zink blieb unverletzt. Von sein BMW, man darf es so sage, war wenig übrig. Den Saisonauftakt der DMV-TCC In Hockenheim gewann der Darmstädter Profi Sascha Bert auf einer Team Vulkan-Mintgen Viper GT3. Dieser Test des Teams für die GT-Masters-Saison holte Sascha Bert hinter dem Pace-Car vor Jürg Aeberhard (CH, Porsche 993 GT2). „Aeberhard hatte ordentlich Power. Ich musste über Kurvenspeed vor den Bremspunkten einige Meter gut machen um nicht angreifbar zu werden“, so Bert nach dem Rennen sichtlich abgekämpfte auf dem Treppchen. Er war echt happy gewonnen zu haben. Zu laut (ü. 100 DB) gemessen wurden Saisonfavorit Pierre von Mentlen (CH. SRM-GT) und Dominik Farnbacher (Ferrari 458). Die schwarze Flagge bedeutete das vorzeitige Aus. GT3-Cup-Pilot Rainer Noller wurde so 3 vor Roland Hertner.

Rennen 2 gewann Jürg Aeberhard, der amtierende Bellofpokalsieger, von der Pole vor Profi Heiko Hammel (GT3-Viper), Tim Tews (Porsche 997 GT3) und Albert Kierdorf. Pierre von Mentlen musste nach einem Schaden der nicht bis zum Vorstart des 2. Rennens behoben werden konnte, notgedrungen aus der Box starten. „Ich will fahren und was für die Racefans tun“, zwinkerte mit dem linken Auge, schwang sich in seinen SRM-GT und fuhr zur Boxenausfahrt vor. Das Feld donnerte vorbei und der Team-Novidem-Pilot hinterher. Von Platz 46 ging der Schweizer wie das heiße Messer durch die Butter in Richtung Spitze. Runde 5, sensationeller 9. und dran am 8. Da, so sah man am Kontrollmonitor, fiel er nach der Spitzkehre schlagartig zurück. Antriebswelle gebrochen. Das Auto hat halt richtig Drehmoment. Die Schnellsten Runden lies sich in beiden Rennen der 23jährige Aeberhard notieren. Dazu holte der GT-Privatier mit Profiambitionen auch Platz eins nach 2 von 16 Rennen in der DMV-TCC-Tabelle. Was nachzutragen ist. Im ersten Rennen gelang es 3 von 46 Fahrern eine optimale Runde aus allen Sektorentopzeiten einer Runde in den Asphalt zu radieren. Fünf Fahrern gelang dieses Kunststück im 2. Rennen. Darunter der Saisonfavorit Pierre von Mentlen aus der Schweiz, Procar-Champion Roland Hertner und trotz nicht passender Fahrwerksabstimmung im Training der Reifenflüsterer Jürgen Bender.

Rennen 2 gewann Jürg Aeberhard, der amtierende Bellofpokalsieger, von der Pole vor Profi Heiko Hammel (GT3-Viper), Tim Tews (Porsche 997 GT3) und Albert Kierdorf. Pierre von Mentlen musste nach einem Schaden der nicht bis zum Vorstart des 2. Rennens behoben werden konnte, notgedrungen aus der Box starten. „Ich will fahren und was für die Racefans tun“, zwinkerte mit dem linken Auge, schwang sich in seinen SRM-GT und fuhr zur Boxenausfahrt vor. Das Feld donnerte vorbei und der Team-Novidem-Pilot hinterher. Von Platz 46 ging der Schweizer wie das heiße Messer durch die Butter in Richtung Spitze. Runde 5, sensationeller 9. und dran am 8. Da, so sah man am Kontrollmonitor, fiel er nach der Spitzkehre schlagartig zurück. Antriebswelle gebrochen.

Das Auto hat halt richtig Drehmoment. Die Schnellsten Runden lies sich in beiden Rennen der 23jährige Aeberhard notieren. Dazu holte der GT-Privatier mit Profiambitionen auch Platz eins nach 2 von 16 Rennen in der DMV-TCC-Tabelle. Was nachzutragen ist. Im ersten Rennen gelang es 3 von 46 Fahrern eine optimale Runde aus allen Sektorentopzeiten einer Runde in den Asphalt zu radieren. Fünf Fahrern gelang dieses Kunststück im 2. Rennen. Darunter der Saisonfavorit Pierre von Mentlen aus der Schweiz, Procar-Champion Roland Hertner und trotz nicht passender Fahrwerksabstimmung im Training der Reifenflüsterer Jürgen Bender. (Text: HTS)

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